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Das Magazin für technisches Trading | Ausgabe: 06/2009

 

Paradigmenwechsel im Asset Management Teil 2: Diversifikation - Modelle und Grenzen

Die Notwendigkeit, Risiko über unterschiedliche Einzelanlagen zu streuen, steht außer Streit. Sinnvolle und angemessene Diversifikation herzustellen, gilt daher als Basisdiszplin im Asset-Management. Nach dem Ausnahmejahr 2008 müssen allerdings eine ganze Reihe an Annahmen, die bis dahin als Standards gegolten haben, auf den Prüfstand.

Angenommen, man würde aus dem weiten Universum aller möglicher Finanzanlagen genau jenes herausfinden, das den meisten Profit erwarten lässt. Würde dann nicht jeder rationale Investor sein ganzes Geld auf eben jene Anlage setzen? Ja, aber nur dann, wenn er sicher sein könnte, diesen Profit auch in Zukunft zu machen. Weil das offensichtlich nicht so ist, neigen Anleger bereits seit dem Altertum ganz intuitiv dazu, ihr Kapital auf unterschiedliche Anlagen zu verteilen. Dieses Prinzip, das wir heute Diversifikation nennen, wurde in uralten Sprichwörtern überliefert und im 20. Jahrhundert wissenschaftlich fundiert. Wie man es aber optimal umsetzt, bleibt weiterhin ein Theorie- und Praxisproblem.
Wissenschaftlich ist das Thema „Diversifikation“ seit mehr als 50 Jahren in Arbeit. Harry Markowitz bewies in seinem Aufsatz „Portfolio Selection“ aus dem Jahr 1952 erstmals, dass ein richtig diversifiziertes Portfolio aus profitablen Assets geringeres Risiko beinhaltet als jedes Einzelinvestment allein. Das war die Grundlage und der Ausgangspunkt für die statistisch unterfütterte „Moderne Portfoliotheorie“, die bis heute den Mainstream im Asset Management bildet.
Aber wodurch entsteht diese Diversifikation?

Den vollständigen Artikel im aktuellen FUTURES finden Sie zum Downloaden unter: http://www.ftc.at/publisher/document/action/edit/frmAssetID/138/