FTC|update Dezember 2017: Rohstoffe vor neuem Aufwärtszyklus?

Rohstoff-Investments waren ein Modethema während des so genannten „Superzyklus“ nach der Jahrtausendwende. Wer in breite Rohstoff-Index-Instrumente investiert, und zufällig das optimale Zeitfenster erwischt hat, konnte sein Kapital mehr als verdreifachen. Danach kam der Absturz. Nach mehr als sieben Jahren nähern sich die inflationsbereinigten Rohstoffpreise jetzt wieder einem Niveau, auf dem sie vor dem Boom waren. Eine Kaufgelegenheit? Vielleicht.

Derzeit liest man in Marktanalysen von Asset Managern, Privat- und Investmentbanken vermehrt von sich öffnenden Anlagechancen in Bezug auf Rohstoffe. „Spielraum für höhere Preise, vor allem bei Energierohstoffen“, ­ortete vor kurzem zum Beispiel Jens Wilhelm, Vorstand von Union Investment. Hauptargument ist, dass sich die Konjunktur kurz vor oder bereits in einer spätzyklischen Phase befinde. Eine solche liegt im Konjunkturzyklus näher am Ende als am Anfang eines Aufschwungs, ist üblicherweise gekennzeichnet von einer allmählichen Überhitzung, anziehender Inflation und eben – steigenden Preisen von industriell bedeutenden Rohstoffen, darunter vor allem Buntmetalle, Erdöl und Erdöl-Produkte. Nun gibt es ­einige Indikatoren, die nahelegen, dass führende Volkswirtschaften wie die USA oder Deutschland tatsächlich auf eine spätzyklische Phase zusteuern – aber auch solche, die dagegen sprechen, darunter nicht zuletzt die nach wie vor historisch geringe Inflation.

Wer der Meinung von Jens Wilhelm folgt und diese in einer Anlage-Entscheidung umsetzen will, etwa in Form von Exchange Traded Commodities (ETCs), sollte sich einiger grundlegender Eigenschaften von „Kaufen und Halten“-Strategien in dieser Anlage-Klasse bewusst sein …

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